Nov
23
Der Geist ist müd, die Hoffnung leer, die Welt ist mir zuwider,
halb Strolch, halb Revolutionär, so künden unsere Lieder.
Trüb hängen Wolken in den Tag, fahren, ja fahren!
Wann bricht ein Licht in unsere Plag? Fahren!
Schreit jeder mir die Ohren voll vom Paradies auf Erden,
weiß nicht wen ich bedauern soll, weiß nur es wird nicht werden.
Ein Rädchen bin ich in der Welt, muß mich mitunter drehen.
Und doch ihr Herrn - wem’s nicht gefällt, mag mich von hinten sehen.
So fahr ich, weil ich leben will, das Freie, Wunderbare.
Wer Tod mir wünscht, der leg mich still, ich lebe, weil ich fahre!
Trüb hängen Wolken in den Tag, fahren, ja fahren!
Licht bricht durch Dunkel wie ein Schlag! Fahren!
Axi (Alexej Stachowitsch)